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Margen- vs. Aufschlags-Anleitung: Formeln, Tabellen und Pricing

Marge und Aufschlag sind NICHT dasselbe: Formeln, komplette Umrechnungs-Grids, Pricing-Anleitungen und FAQs.

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Kosten 60, Preis 100: Sind das 40 oder 66,7 Prozent? Beides - Marge (vom Preis) 40 Prozent, Aufschlag (auf Kosten) 66,7. Verwechseln ist der teuerste Rechenfehler im Kleinbusiness: Auf „30 Prozent Aufschlag" bepreisen, wo 30 Prozent Marge nötig waren, blutet still bei jedem Verkauf. Beide Formeln einmal lernen mit den Grids unten, dann selbstbewusst bepreisen.

Anleitung für Margenrechner online

  1. Kosten und Verkaufspreis eingeben.
  2. Marge, Aufschlag und Gewinn ablesen.
  3. Preis justieren bis Marge Ziel trifft.

Formel

Marge = (Preis − Kosten) ÷ Preis  ·  Aufschlag = (Preis − Kosten) ÷ Kosten  ·  Preis = Kosten ÷ (1 − Marge)

Kernkonzepte erklärt

Marge vs. Aufschlag: der Kern

Kosten 60, Preis 100: Marge (vom Preis) 40 Prozent, Aufschlag (auf Kosten) 66,7 Prozent - beides richtig, anderes Bezugssystem. Teuerster Rechenfehler im Kleinbusiness: Mit „30 Prozent Aufschlag" kalkulieren, wo 30 Prozent Marge nötig waren - blutet still bei jedem Verkauf. Einmal beide Formeln lernen, dann selbstbewusst bepreisen.

Eselsbrücke: Marge teilt durch PREIS (was bleibt mir vom Umsatz?), Aufschlag durch KOSTEN (was schlage ich drauf?). Investoren, Banken und Vergleiche nutzen Marge - Aufschlag ist Einkäufer-Slang. Systeme trennen, Ziele in Marge denken.

Preis-Formel: Kosten durch (1 minus Marge)

40 Prozent Marge bei 60 Euro Kosten: Preis = 60 ÷ (1 − 0,40) = 60 ÷ 0,6 = 100 Euro. Check: (100−60)/100 = 40 Prozent. Aufschlag-Äquivalent 66,7 Prozent. Formel einmal merken (Kosten durch Keep-Anteil!), Preislisten daraus ableiten.

Umkehrung für Kontrolle: Marge = (Preis − Kosten) ÷ Preis. 29 Euro Preis bei 18 Kosten: (29−18)/29 = 37,9 Prozent Marge, 61 Prozent Aufschlag. Formel hin, Formel zurück.

Aufschlag-Marge-Spickzettel

25 Prozent Aufschlag sind 20 Marge, 50 sind 33,3, 100 sind 50, 200 sind 66,7: Tabelle unten ausdrucken und an Kasse hängen. Faustformel: Marge = Aufschlag ÷ (1 + Aufschlag). 150 Prozent Aufschlag (2,5-fach!) sind 60 Prozent Marge.

Keystone (100 Prozent Aufschlag = doppelte Kosten!) ist Handels-Slang für 50 Prozent Marge. Mode rechnet 2,5-fach (60 Marge!), Lebensmittel 1,3-fach. Zettel drucken, aufhängen.

Break-even: Fixkosten durch Deckungsbeitrag

Kurs 200 Euro, variabel 20 (Plattform+Support!) = 180 Deckungsbeitrag. Fix 9.000 (Produktion+Ads!): Break-even 9.000 ÷ 180 = 50 Teilnehmer. Danach ~90 Prozent Marge - Skalierung wohnt hinter Break-even. Jeder Launch braucht diese eine Zahl VOR Werbung.

Deckungsbeitrag (Preis minus variable Kosten!) ist Motor der Break-even-Mathe - nicht Brutto, nicht Netto. Fixkosten ehrlich (Gehälter anteilig!). Zahl rechnen, dann launchen.

Rabatt-Mathe bestraft dünne Margen

Zehn Prozent Rabatt brauchen 25 Prozent mehr Volumen bei 40 Prozent Marge (gleicher Gewinn!): 60 Kosten, 100 Preis, 85 nach Rabatt (25 Gewinn statt 40!) - 40÷25 = 1,6-faches Volumen nötig. Bei 20 Prozent Marge braucht derselbe Rabatt DOPPELTES Volumen. Rabatt nur mit Traffic-Plan!

15 Prozent runter: Marge 40 auf 29,4 (100→85 bei 60 Kosten!). Gewinn halten braucht ×1,6 Menge. Entscheidung: nur mit Traffic, der liefert. Rechnen, dann rabattieren.

Marketplace-Gebühren zuerst abziehen

100-Euro-Sale mit 15 Euro Gebühren bei 60 Kosten: 25 Prozent Marge, NICHT 40! Gebühren VOM Preis abziehen, dann rechnen. Amazon (~15 Prozent!), eBay (~13!), Etsy (~13% plus Ads!): Stack je Produkt modellieren (Transaktion + Payment + Fix + Ads!).

Etsy-Beispiel 30 Euro: 6,5 Prozent Transaktion + 3 Prozent Payment + 0,25 + 12 Prozent Ads = ~6,60 Gebühren - netto 23,40 bei 12 Kosten sind 48,7 Prozent wahr (nicht naive 60!). Jede Gebühr modellieren.

Versand: gratis ab X rechnet sich

Gratis-Versand ab 50 Euro hebt Warenkorb (AOV!) über Marge: 6 Euro Porto in Marge einkalkulieren (Preise +3 Prozent statt Porto kassieren!). Schwelle über Durchschnittskorb setzen (35 → 50!). Versandkosten-Sätze jährlich neu verhandeln (DHL & Co.!).

Retouren-Quote einpreisen (Mode 30-50%!): 20 Prozent Retouren bei 50 Prozent Marge brauchen 40 Prozent Extra-Umsatz. Kulante Policies bewusst dimensionieren. Schwelle setzen, Retouren einpreisen.

Retouren fressen Marge

20 Prozent Retourenquote bei 50 Prozent Marge braucht 40 Prozent Extra-Umsatz zum Ausgleich: Rückporto + Prüfung + Wertminderung (B-Ware!) plus erneuter Versand. Größenberater und Maßtabellen senken Mode-Retouren 30 Prozent. Retourengrund tracken (Foto? Größe? Defekt?).

Kostenlose Retoure ist Marketing (Conversion!), kein Recht über Widerruf hinaus bei Versiegeltem. Kulanz dimensionieren: großzügig wo Marge trägt. Gründe tracken, Berater einbauen.

Keystone und Handels-Slang

Keystone = 100 Prozent Aufschlag (doppelte Kosten!) = 50 Prozent Marge: Mode-, Schmuck-, Möbel-Slang. Triple-Keystone (200 Aufschlag = 66,7 Marge!) bei Luxus-Accessoires. Einkaufspreis-Listen in Keystone denken (schnell!).

Deutsche Händler rechnen oft Faktor (2,0 = Keystone!): 50 Euro EK mal 2,0 = 100 VK. Faktor minus Marge verwechseln kostet! Faktor nennen, Marge meinen. Slang lernen, Systeme trennen.

Shrinkflation: Marge in Verkleidung

Preis halten, Größe cutten: Müsli 750→650 g, Kaffee 500→450, Chips 200→175 bei gleichem Preis - 5-15 Prozent Marge heimlich. Grundpreis (pro 100 g!) entlarvt: Pflichtangabe lesen, nicht Packung. 2024-Beispiele: Cerealien, Kaffee, Snacks.

Gegenmittel: Grundpreise vergleichen (Regal-Etikett!), Packungsgrößen-Archiv (Foto!). Shrinkflation erkennen heißt Marge des Herstellers sehen. Etikett lesen, Fotos sammeln.

Verlustführer bewusst einsetzen

Brot für 1 Euro (unter Kosten!) zieht Verkehr für profitable Beilage: Negativ-Marge bewusst, Traffic-Mathe dahinter (Korbgröße!). BERO-Artikel (Brot, Eier, Milch als Lockvögel!) rotieren. Verlust pro Lockvogel tracken (Budget!).

Amazon-Verlustführer (Echo!) binden Ökosystem (Folgekäufe!). Kosten pro Neukunde gegen Marge rechnen. Bewusst einsetzen, Korb tracken.

Wareneinsatz Gastro: 30-Prozent-Regel

Food-Cost 30 Prozent ≈ 70 Prozent Marge vor Personal: 10-Euro-Gericht darf 3 Euro Waren kosten. Prime Cost (Ware + Personal!) max 60-65 Prozent, sonst blutet Konzept. Wöchentlich tracken (Varianz-Reviews fangen Lecks!).

Getränke subventionieren Küche (höchste Margen im Haus!): Specials retten Überschuss zu Deckungsbeitrag. Rezepturen kalkulieren (Waage!). Wöchentlich tracken, Specials retten.

Kaffee-Marge: Getränk 80-90 Prozent

Cappuccino 4 Euro bei 0,50 Wareneinsatz (Milch, Kaffee, Becher!): 87 Prozent brutto - Miete/Personal fressen Rest. To-go vs. vor Ort (Pfand/Steuer-Sätze!). Specials (Pumpkin-Spice!) mit Aufpreis. Milch-Alternativen (+0,50!) fast reiner Gewinn.

Bohnen-EK (Kilo 15-25!) gegen Tassen-Ausbeute (140 Tassen/Kilo!): 0,15 Kaffee pro Tasse. Ausbeute rechnen, Specials pushen.

Bäcker und Friseur-Produkte

Bäcker: Brötchen 30 Cent Kosten, 60 Cent Preis (50 Marge!), Kuchen 1 Euro → 3,50 (70+!). Retouren-Quote (Abend!) einpreisen. Friseur-Produkte: 50 Prozent Marge finanzieren Service-Seite (Shampoo 20 → 40!).

Verkauf trainieren (Empfehlung am Stuhl!): 10 Prozent Umsatz-Plus ohne Mehrkosten. Eigenmarken (Marge höher!). Trainieren, Eigenmarken pushen.

Handwerker-Stundensatz: Lohn plus Overhead plus Gewinn

30 Euro Lohn kosten 60+ voll (Sozialabgaben, Auto, Werkzeug, Büro, Ausfall!): 80-100 Euro Satz sind 25-40 Prozent Marge - fair. Anfahrt separat (Pauschale!). Material mit 10-20 Prozent Handling (Beschaffung, Garantie!).

Festpreis vs. Stunden (Risiko-Aufschlag 15%!). Nachunternehmer-Marge (15-25%!). Vollkosten rechnen, Handling ausweisen.

Freelancer-Satz aus Gehalt

80.000-Gehalt-Äquivalent bei ~1.000 abrechenbaren Stunden (50 Prozent Auslastung!): 80 plus Steuer/Versicherung/Overhead = 110-130 Boden. 130+ verlangen! Auslastung zuerst, dann Sätze (volle Bücher = erhöhen!).

Tages- statt Stundensätze (Anker höher!). Wertpreise bei Expertise (Fixpreis mit Marge!). Boden kennen, Bücher füllen.

Agentur-Marge 20-30 Prozent

20-30 Prozent+ auf gelieferte Arbeit gesund; unter 15 fragil (unterbepreist oder überbesetzt!): Quartals-Audit (Auslastung × Satz vs. Kosten!). Inhouse-Teams an Output messen, nicht Marge. Fixpreis-Projekte mit Puffer (20%!).

Überstunden unbezahlt? Marge lügt (Stunden nacherfassen!). Freelancer-Mix (Fixkosten runter!). Auditieren, Puffer einpreisen.

SaaS: 90 Prozent brutto, Rule of 40

Software skaliert (eine Codebase, Millionen Nutzer!): 90 Prozent+ Brutto normal, netto hängt an Wachstums-Spend (Sales, Marketing!). Rule of 40: Wachstum plus Marge über 40 (30 Wachstum + 15 Marge = gesund!). Freemium-Conversion 2-5 Prozent gratis-zu-zahlt.

Churn killt Marge (5 Prozent monatlich = halbe Basis/Jahr!): Retention vor Akquise. Hosting-Kosten pro Nutzer tracken (Cloud!). Retention fixieren, Rule tracken.

Handmade bepreisen: Material plus Stunden

Material plus Gebühren plus Stundenlohn plus Wachstums-Gewinn VOR Listing: 10 Material + 5 Gebühren + 2 Stunden à 25 = 65+ Euro (nicht 20!). Total schockt Erstlinge heilsam. Großhandel: Hälfte Einzelhandel (65 → 32,5 covers nichts? Dann kein Wholesale!).

Etsy-Suche: Preise vergleichen, nicht unterbieten (Race to bottom!). Fotos und SEO sind Marge (Klicks gratis!). Vollkosten rechnen, Wholesale testen.

Großhandel: Hälfte Einzelhandel

Händler zahlen ~50 Prozent VK: 100-Euro-Produkt bringt 50 - Löhne, Material, Gewinn müssen passen. Sonst direkt-only (DTC!). Staffel-Rabatte (10/20/30 Stück!) kalkulieren. Exklusivität gegen Marge tauschen (nie beides verschenken!).

Mindestabnahmen (100 Stück!) finanzieren (Vorkasse!). Zahlungsziele (30-60 Tage!) einkalkulieren. Halbieren, rechnen, ablehnen-höflich-können.

Marktstand: Gebühren, Karten, Schwund

Standgebühr + Karten-Disagio (1-2%!) + Schwund (Wetter, Bruch!) + Anfahrt in Marge: Bestseller tragen Gebühren und Müll, Stammkunden und Vorbestellungen stabilisieren Tisch. Gratisproben, wo Marge Kosten trägt (Conversion zahlt großzügiges Probieren!).

Bar vs. Karte: Leser nehmen Prozente; Preislisten absorbieren (Cash subventioniert nie Karten!). Wetter-Plan (Zelt!). Bestseller pushen, Vorbestellungen sammeln.

Preiserhöhung: wann und wie testen

Nach Lieferanten-Plus landen (nicht Quartal bluten!): Eine Linie zuerst erhöhen, Volumen zwei Wochen beobachten. 5-10 Prozent unbemerkt (Rundungen!), 20 Prozent mit Besser-Story (Rezeptur, Service!). Bestandskunden schonen (Altkonditionen auslaufen!).

Preis sitzt, wenn Beschwerden <5 Prozent und Marge stimmt. Test-Filiale/Shop-Kategorie zuerst. Eine Linie, zwei Wochen, entscheiden.

Flaggschiff tracken: eine Excel-Zeile

Ein Produkt, eine Zeile, monatlich: EK, VK, Marge, Menge, Gebühren - Business-Gesundheit in 30 Sekunden. Stille Erosion (Lieferant +2 Prozent hier, Porto +5 dort!) wird sichtbar. Ampel (grün >40, gelb 25-40, rot <25!).

Lieferantenvertrag monatlich EINER auf Kriech-Gebühren prüfen (Rotations-Prinzip!). Quartals-Review mit Steuerberater. Zeile pflegen, Ampel beachten.

Fixkosten-Hebel (Operating Leverage)

Hohe Fixkosten verstärken Volumen-Schwankungen: 80 Prozent Fix = Gewinn explodiert bei +10 Prozent Umsatz (und implodiert bei −10!). Basis kennen VOR Wachstum (Break-even!). Fix in variabel wandeln (Freelancer statt Fest!, Miete statt Kauf!).

Saison-Business: Fixkosten über Sommer finanzieren (Rücklage!). Skalierungs-Reihenfolge (erst Auslastung, dann Fix!). Hebel kennen, Fix flexibilisieren.

Rasierklingen-Modell: Gerät billig, Klingen 50+

Griff günstig (Lock!), Klingen 50 Prozent+ Marge (Abo!): Total-Cost über Jahre bepreisen (Griff 10 + 5 Jahre Klingen 300!). Drucker+Patronen, Kaffee+Kapseln, Rasierer+Klingen - Muster überall. Wechselkosten hoch halten (System!).

Abo-Fallen (Kündigung!) vs. Komfort: Transparenz siegt langfristig (Bewertungen!). Eigenmarken-Klingen (kompatibel!) als Störer. Total rechnen, System binden.

Luxus-Margen: Knappheit plus Marke

70 Prozent+ brutto bei Taschen/Uhren: Verknappung (Wartelisten!) plus Branding setzen Decken, die Krisen ignorieren. Handwerk-Story (Atelier!) rechtfertigt Aufpreis emotional. Zweitmarkt stützt (Wertstabilität!).

Mittelstand-Luxus (500-2.000 Euro!): Gleiche Mechanik kleiner. Fälschungen bekämpfen (Zertifikate!). Knappheit inszenieren, Story erzählen.

Tankstelle: Cent pro Liter, Shop trägt

1-2 Cent Marge pro Liter Sprit (Pacht frisst!): Shop (Kaffee 80%!, Snacks!) trägt Station. Waschanlage (Abo!) zweites Standbein. Nachtverkauf (Spätis!) Marge pur. Pacht vs. Eigen (Rechnung!).

E-Ladesäulen (neue Marge!): Strom plus Shop-Dwell-Time. Preis-Apps (Transparenz!) drücken Sprit-Marge weiter. Shop pushen, Säulen planen.

Kiosk und Presse: 20 Prozent

Zeitschriften ~20 Prozent Marge (Remission! Unverkauftes zurück!), Tabak ~5 Prozent (Volumen!), Lotto-Provision (7%!). Nebenartikel (Süßes 40%!, Getränke!) tragen. Standort ist alles (Frequenz!).

Öffnungszeiten (früh/spät!) als Vorteil. Dienstleistungen (Paketshop! Provision!) dazu. Mix optimieren, Standort sichern.

Buchhandel: 30-40 Prozent Rabatt

Sortimenter kauft mit 30-40 Prozent Handelsrabatt (Verlag!): Buchpreisbindung (kein Preiswettbewerb!) - Service und Events differenzieren. Bestseller drehen (Marge dünn!), Nische trägt (Beratung!). Gebraucht-Ankauf (50%!).

Online (eigener Shop!) gegen Amazon: Abholung, Signierstunden, Cafés. Preisbindung respektieren, Service liefern.

Franchise: Gebühren fressen Brutto

McDonalds & Co.: 6-12 Prozent Royalty plus Werbefonds VOM Brutto - 10-15 Prozent bleiben Franchise-Nehmern (Item-19 lesen!). Cashflow nach Gebühren kaufen, nicht Umsatz. Standort-Genehmigung (Kette entscheidet!).

Systeme verkaufen erprobte Playbooks (Schulung!) mit Zügeln; Freie behalten volle Marge mit vollem Risiko. Ehrlich vergleichen (5-Jahres-Total!). Item lesen, Cashflow kaufen.

Versicherung und Bank: Provision und NIM

Versicherungsvertreter: Abschlussprovision (Lebensversicherung 2-4% der Summe!) plus Bestand (jährlich!). Unabhängige Honorar-Berater (Stundenlohn!) vs. Provisions-Berater (Interesse!). Bank-NIM (Zinsertrag minus Einlagenzins, 2-4%!): Zyklen dehnen/stauchen.

Float (Prämien anlegen vor Schäden!): Negativ-Kosten bei gutem Underwriting. Provisionen fragen (Transparenz-Pflicht!). Honorar prüfen, NIM verstehen.

Autohaus: Marge jenseits Liste

Holdback (Hersteller-Rückvergütung!), Doku-Gebühren, Finanzierungs-Reserven, Quoten-Boni stapeln sich unsichtbar jenseits gezeigtem Preis: Händler verdienen bei „Rechnungspreis" trotzdem. Verhandlungshebel: Quartalsende (Boni!), Vorführer, Finanzierung extern vergleichen.

GAP und Garantien extern (die Hälfte!). Inzahlungnahme separat (Ankaufportale!). Boni timen, extern vergleichen.

App-Store-Zoll: 30 Prozent umgehen

Apple/Google 30 Prozent (15 bei kleinen!) auf Digitales: Web-Direktabrechnung drückt auf ~3 Prozent Payment (Regulatoren öffnen Alternativen Region für Region!). Preise plattform-bereinigt (Web billiger anbieten wo erlaubt!).

Abo-Links in Apps (Anti-Steering fällt!): Nutzer rausleiten. Alternative Stores (EU DMA!). Direkt abrechnen, Regeln beobachten.

Mode: 2,5-fach Standard

Einkauf 20, Verkauf 50 (60 Marge!): Schlussverkauf 50 Prozent runter landet bei EK (Marge null!). Kollektions-Rhythmus (4-8 Saisons!) erzeugt Abschriften-Routine. Vertikale (Zara!) vs. Marken (Zwischenhandel!).

Online-Retouren (40%!) in Marge (siehe oben!). Outlets (made-for-outlet, dünnere Marge nötig!). Rhythmus planen, Retouren einpreisen.

Lieferando-Provision 30 Prozent

28-30 Prozent Provision frisst Gastro-Marge: 20-Euro-Bestellung bringt 14 - eigener Abhol-Service mit 10 Prozent Rabatt dafür pushen (Kunden sparen, du behältst!). Eigener Webshop (5 Prozent Payment statt 30!). Flyer in jede Lieferando-Tüte (Abwerbung!).

Exklusiv-Deals (nur Lieferando!) meiden - Multi-Plattform plus direkt. Provision verhandeln (Volumen!). Direkt pushen, Flyer beilegen.

Miete als Prozent vom Umsatz

Gastro 8-12, Handel 10-15 Prozent: Darüber Konzept prüfen (Lage vs. Marge!). 5.000 Euro Miete bei 40.000 Umsatz (12,5%!) grenzwertig - Nebenlage mit 2.500 (6%!) trägt Krise. Umsatzmiete verhandeln (Fix + Prozent!).

Nebenkosten (Heizung, Grundsteuer-Umlage!) einrechnen. Kündigungsfristen (10 Jahre Gewerbe!) lesen. Prozent rechnen, Lage wägen.

Bäcker-Retouren und Abend-Rabatt

Abend-Rabatt 30-50 Prozent ab 18 Uhr (statt Tonne!): Too Good To Go-Tüten (3 Euro!) verwerten Rest. Retouren-Quote tracken (Backmenge justieren!). Vortags-Brötchen als Paniermehl/Croutons (statt Müll!).

TK-Teiglinge (frisch gebacken morgens!) senken Retouren-Risiko. Filial-Belieferung nach Tageszeit staffeln. Quote tracken, Tüten packen.

Metzger: Aufschnitt und Mittagstisch

Aufschnitt 40-50 Prozent Marge (100 g für 2,50 bei 1,20 Kosten!), Mittagstisch (Leberkäse-Brötchen!) Frequenz-Treiber mit 60 Prozent. Partyservice (Platten!) Hochmarge plus Vorkasse. Wurst Selbermachen (Kutter!) vs. Zukauf rechnen.

Fleisch-Theke (Beratung!) gegen Discounter-SB: Qualität plus Story. Grill-Saison (Steaks!) pushen. Theke beraten, Platten pushen.

Friseur: Färben 70 Prozent

Färben/Strähnen: 120 Euro Preis bei 25 Material + 45 Minuten (70%+ Marge!) - Waschen+Schneiden (45 Euro, 45 Minuten!) trägt weniger. Zusatz-Services (Kopfmassage, Pflege!) pushen. Produkte mitnehmen (50% Marge, siehe oben!).

Auslastung steuern (Online-Buchung!): Leerlauf ist Marge null. Preise jährlich +5 Prozent (Stamm bleibt!). Färben pushen, Leerlauf füllen.

Tattoo-Studio: 150 Euro pro Stunde

150-200 Euro/Stunde bei 20 Material (Farbe, Nadeln, Desinfektion!): 85 Prozent+ Marge - Kunst plus Vertrauen. Anzahlung (No-Show-Schutz!), Termine voll (Warteliste!). Guest-Spots (Gast-Künstler!) ziehen Neukunden.

Nachsorge-Produkte (eigene Linie!) plus Pflege-Sets. Instagram-Portfolio ist Marketing (gratis!). Anzahlung nehmen, Portfolio pflegen.

Fahrschule: Fahrstunde trägt

Fahrstunde 60-80 Euro (Sprit, Auto, Lehrer!): 40-50 Prozent Marge - Theoriepauschale (300!) fast reiner Gewinn. Durchfaller-Quote senken (Ausbildung!): Wiederholungs-Stunden sind Marge, aber Ruf kostet. Intensivkurse (Aufpreis!).

E-Auto-Flotte (Sprit sparen!). Simulator-Stunden (günstig!). Bestehensquote werben (Marketing!). Quote heben, E-Autos prüfen.

Fitnessstudio: Karteileichen sind Marge

Mitglieder, die nie kommen (60%!), zahlen 30-50 Euro/Monat für nichts: Beste Marge der Branche. Kurse füllen Aktive (Trainer-Kosten!). Zusatz (Shakes, PT!) pushen. Kündigungs-Hürden (Einschreiben!) - fair bleiben (Ruf!).

Boutique-Studios (CrossFit!): 100+ Euro bei Community (Churn niedrig!). Probetraining-Conversion tracken. Kommer füllen, fair kündigen lassen.

Fotograf: Hochzeit 2.000 Euro

2.000-3.000 Euro Hochzeit bei 200 Kosten (Anfahrt, Versicherung!): 90 Prozent Marge - Zeit (10 Stunden + 20 Nachbearbeitung!) einrechnen. Zweit-Shooter abziehen. Alben (Druckkosten +300%!) pushen. Anzahlung 30 Prozent!

Mini-Shootings (Familie, 250!) füllen Lücken. Bildrechte (gewerblich extra!). Presets verkaufen (passiv!). Anzahlung nehmen, Alben pushen.

Catering pro Kopf

50-150 Euro pro Kopf (Menü + Personal + Logistik!): Wareneinsatz 25-30 Prozent, Personal 30, Rest Marge. Verkostung berechnen (anrechnen bei Buchung!). Mindest-Gästezahl (50!) deckt Fix. Servicepauschale extra ausweisen.

Fingerfood (günstiger!) vs. Menü: Alternativen anbieten. Saisonal kalkulieren (Spargel!). Anzahlung 50 Prozent! Verkostung anrechnen, Minimum setzen.

Dönerladen als Business

Döner 7 Euro bei 2,20 Kosten (Fleisch, Brot, Salat, Soße!): 68 Prozent brutto - Miete + Personal fressen (Netto 10-15%!). Spieß-Verbrauch tracken (Schwund!). Getränke (1 Euro EK → 3 Euro! 66%!) pushen.

Lage (Frequenz!) entscheidet alles. Lieferdienst dazu (siehe Provision!). Nachtgeschäft (Spätis!). Verbrauch tracken, Getränke pushen.

Pizzeria: Teig Cent-Bereich

Pizza-Boden 30-50 Cent (Mehl, Wasser, Hefe!), Belag 1-2 Euro, Preis 8-12: 80 Prozent+ Marge. Käse ist Kosten-Treiber (Mozzarella-Preis tracken!). Holzofen-Story (Aufpreis!). Liefer-Pizza (Karton + Fahrer!).

Pasta (Nudeln Cent!) als Füller. Mittags-Angebot (Frequenz!). Käse tracken, Story erzählen.

Eisdiele: Kugel 1,50 bei 0,30 Kosten

Kugel 1,50 bei 0,30 Wareneinsatz (Milch, Zucker, Frucht!): 80 Prozent - Miete (Eisdielen-Lage!) und Personal fressen. Eigene Herstellung (Maschine!) vs. Zukauf rechnen. Waffel +0,50 (fast reiner Gewinn!).

Saison (März-Oktober!): Winter-Standbein (Crepes!). Sorten-Rotation (Hype!). Herstellen oder zukaufen? Rechnen!

Biomarkt-Aufschlag 20-30 Prozent

Bio-Einkauf teurer (Zertifizierung, Mengen!), Verkauf +20-30 Prozent: Marge absolut höher, prozentual ähnlich. Eigenmarke (höchste Marge!). Frische (Obst/Gemüse!) als Frequenz-Treiber mit dünner Marge. Story (Bauernhof!) verkauft.

Verderb tracken (Abschriften!): Bestellmenge justieren. Unverpackt-Station (Marge + Image!). Verderb tracken, Story verkaufen.

Weinhandel: 3-fach Standard

Einkauf 4, Verkauf 12 (Gastro!) bzw. 8 (Handel!): 3-fach bzw. 2-fach - Lager (Kapitalbindung!) einrechnen. Raritäten (Bordeaux!) als Wertanlage-Verkauf (Story!). Weinproben (Conversion!).

Online (Versandkosten-Falle!): 12er-Kartons (Porto pro Flasche!). Ab-Hof (Winzer!): Marge teilen. Kartons pushen, Proben veranstalten.

Steuerberater-Stundensatz

150-250 Euro/Stunde (Steuerberatervergütungsverordnung!): Buchhaltung pauschal (50-200/Monat!), Jahresabschluss nach Gegenstandswert. Digitalisierung (DATEV!) senkt Kosten - Mandanten ohne Beleg-Chaos bevorzugen (Pauschale!).

Beratung (Gestaltung!) höherwertig als Deklaration: Stunden umschichten. Festpreise für Standards (Gründung!). Digital fordern, Beratung pushen.

Apotheke: Rezept 3 Prozent, OTC 30+

Verschreibungspflichtig: 3 Prozent Spanne plus Fixum (Kasse!) - Mengengeschäft. OTC/Freiwahl 30 Prozent+ (Eigenmarke 50%!): Beratung verkauft (Wechselwirkung!). Versand-Rezepte (Bonus!) als Standbein. Nacht-/Notdienst (Gebühr!).

Kosmetik-Linie (eigene Marke!): Höchste Marge. Botendienste (Stamm!). Fixum sichern, OTC pushen.

Drogerie: Eigenmarke trägt

dm/Rossmann-Eigenmarken 50 Prozent+ Marge (Herstellung Cent!): Regalmeter dafür. Markenartikel (Nivea!) 20-30 Prozent als Frequenz. Foto-Service (Sofortdruck!) Hochmarge. Aktionen (Coupons!) rotieren.

Naturkosmetik-Ecke (Aufpreis-Story!). Eigenmarke listen, Aktionen rotieren.

Optiker: Fassung 3-fach

Fassung EK 30, VK 150+ (5-fach!): Gläser (Einstärken 50, Gleitsicht 300+!) tragen. Sehtest gratis (Lock!). Zweitbrille-Angebot (Marge bleibt!). Werkstatt (eigene Schleiferei spart Zukauf!).

Krankenkassen-Zuschuss (Kinder!) abwickeln. Brillenversicherung (Aufpreis!). Fassung pushen, Werkstatt halten.

Fahrradladen: Werkstatt trägt

Verkauf 20-30 Prozent (Online-Druck!), Werkstatt 60 Prozent+ (Stunde 70 Euro!): Inspektion (80!), E-Bike-Service (Software!). Zubehör (Schloss, Licht! 50%+). Leasing-Abwicklung (JobRad-Provision!).

Frühjahrs-Check (Terminwelle!). Ersatzteile auf Lager (Zeit!). Werkstatt pushen, Zubehör listen.

Schlüsseldienst: Notdienst-Aufschlag

Türöffnung Tag 80-120, Nacht/Wochenende 200-350 (Bereitschaft!): Anfahrt plus Schloss plus Arbeitszeit transparent. Abzocker-Schwarze-Schafe (800 Euro!) - Festpreis am Telefon nennen (Seriosität!). Google-Ads teuer (Klick 5 Euro+!).

Schließanlagen (Hausverwaltung!): Wartungsverträge (wiederkehrend!). Einbruchschutz-Beratung (Zuschuss KfW!). Festpreis nennen, Verträge sichern.

Gebäudereinigung: Stunde vs. Satz

Stunde 25-35 Euro (Lohn 15!), Pauschal-Objekte (Büro 500/Monat!) skalieren: Mitarbeiter-Auslastung (90%+!) entscheidet. Chemie/Geräte (Kosten!). Treppenhaus-Abos (wiederkehrend!). Winterdienst (Saison-Plus!).

Ausschreibungen (Kommunen!): Preisdumping meiden (Kalkulation!). Qualität kontrollieren (Checklisten!). Auslastung fahren, Abos sammeln.

Eventlocation: Miete plus Catering-Zwang

Saalmiete (1.000-5.000!) plus Catering-Exklusivität (Partner-Provision 10-20%!): Doppelt kassieren. Technik (Licht/Ton 500+!) vermieten. Reinigungspauschale extra. Hochzeits-Saison (Mai-September!) auslasten.

Tagesgeschäft (Tagungen!) füllt Woche. Bestuhlungs-Pläne (Kapazität!). Provision offenlegen (Transparenz!). Auslastung fahren, Technik vermieten.

Bestatter: stille Marge

Sarg (EK 300, VK 1.200+!), Urne, Überführung, Trauerfeier-Paket (3.000-8.000!): Emotionale Lage (kein Preisvergleich!). Transparente Pakete (Festpreis!) als Differenzierung. Vorsorge-Verträge (Geld jetzt, Leistung später!).

Friedhofsgebühren durchreichen (keine Marge!). Sterbegeld-Versicherungen vermitteln (Provision!). Pakete schnüren, Vorsorge verkaufen.

Tierarzt: GOT-Sätze

Gebührenordnung (1-3-fach!): Notdienst 2-4-fach (Wochenende!). Impfung 50-80 (Impfstoff 10!). OP (Kastration 300+!). Futter-Verkauf (40%!). Ratenzahlung (teure OPs!).

Vorsorge-Abos (Impf-Flat!). Zweitmeinung einholen (Kosten!). Stationär (Pension!). Sätze erklären, Abos verkaufen.

Nagelstudio: Auffüllen 60 Euro

Neumodellage 60-80 (Material 5!), Auffüllen alle 3 Wochen 50-60: Stamm-Abo-Modell (Auslastung!). Nailart-Aufpreis (15+!). Produkte (Öle, Feilen!) mitnehmen. Termine takten (45 Minuten!).

Ausbildung (Zertifikat!) werben. Hygiene sichtbar (Vertrauen!). Abo-Modell (4-Wochen-Rhythmus!). Takten, Produkte listen.

Barbershop: Schnitt plus Bart

Herrenschnitt 30-40 (30 Minuten!), Bart-Service +15 (Aufpreis fast reiner Gewinn!): Kombi 50 Euro in 45 Minuten. Produkte (Pomade, Öl! 60%+) mitnehmen. Termin-Taktung (Online-Buchung!). Stamm-Rhythmus (alle 3 Wochen!). Kombi pushen, Produkte listen.

Massage-Praxis: Auslastung

60 Euro/Stunde bei Miete 1.500 (25 Stunden Break-even!): Auslastung 70 Prozent+ nötig. Gutscheine (Weihnachten!) füllen Januar-Loch. Abo-Modelle (4×/Monat günstiger!) binden. Zusatz (Hot Stone +20!) pushen. Pakete verkaufen, Loch füllen.

Reitstall: Boxenmiete

Box 350-500/Monat (Heu, Stroh, Mist, Halle!): Vollpension kostendeckend, Reitstunden (30 Euro!/30 Min!) tragen. Anlage-Auslastung (20+ Pferde!). Reitbeteiligung (150/Monat!) füllt. Futter einkaufen (Großgebinde!). Boxen füllen, Stunden pushen.

Golfclub: Mitgliedschaft

Jahresbeitrag 1.000-2.000 (Platzpflege teuer!): Greenfee-Gäste (80/Runde!) plus Gastro plus Pro-Shop. Schnupper-Mitgliedschaften (Conversion!). Turniere (Startgeld!). Mitglieder werben (Prämie!). Auslastung fahren, Gäste pushen.

Tennis: Platzmiete und Training

Hallen-Stunde 25-40 Euro (Energie teuer!): Abo-Modelle (Winter!) sichern Auslastung. Training (Einzel 60!/Gruppe 20!) trägt Trainer plus Anlage. Bespannungs-Service (15 Euro!/10 Min!) nebenbei. Gastronomie (Clubhaus!) zweites Standbein. Abos verkaufen, Service listen.

Schritt für Schritt

Anleitung: Preis für 40 % Marge bei 60 € Kosten

  1. Preis = 60 ÷ (1 − 0,40) = 60 ÷ 0,6.
  2. Preis = 100 €.
  3. Check: (100−60)/100 = 40 %. Aufschlag-Äquivalent: 66,7 %.

Anleitung: Break-even für Kurs-Launch

  1. Preis 200 €, variabel 20 (Plattform+Support) - 180 Deckungsbeitrag.
  2. Fix 9.000 € (Produktion+Ads).
  3. Break-even: 9.000 ÷ 180 = 50 Teilnehmer. Danach ~90 Prozent Marge.

Anleitung: 15 % Rabatt leisten?

  1. Kosten 60 €, Preis 100 (40 Marge).
  2. Bei 15 runter: Preis 85, Gewinn 25 - Marge 29,4 %.
  3. 40 Gewinn halten braucht Volumen ×1,6. Entscheidung: nur mit Traffic dafür.

Anleitung: Freelancer-Satz aus Gehalt

  1. Ziel: 80.000-Äquivalent.
  2. Abrechenbare Stunden: ~1.000/Jahr (50 Prozent Auslastung).
  3. Satz-Boden: 80 + Steuer/Versicherung/Overhead ≈ 110-130/h. 130+ verlangen.

Anleitung: Etsy-Gebühren-Realität

  1. 30-€-Sale: 6,5 % Transaktion + 3 % Payment + 0,25 + 12 % Ads.
  2. Gebühren ≈ 6,60 - netto 23,40 bei 12 Kosten.
  3. Wahre Marge: 48,7 % - nicht naive 60 %. Jede Gebühr modellieren.

Anleitung: Foodtruck-Taco-Marge

  1. Kosten pro Taco: 1,10 € (Tortilla, Protein, Toppings).
  2. Preis 4,00 - Marge 72,5 %.
  3. Nach Personal/Genehmigung netto ~25 % - Volumen trägt.

Anleitung: Dönerladen-Monatsmarge

  1. Umsatz: 2.000 Döner × 7 € = 14.000 €.
  2. Kosten: Ware 4.400 + Personal 5.000 + Miete 2.000 = 11.400.
  3. Marge: (14.000−11.400)/14.000 = 18,6 %. Getränke pushen!

Anleitung: Friseur-Färben vs. Schneiden

  1. Färben: 120 € − 25 Material = 95 Deckungsbeitrag (45 Min).
  2. Schneiden: 45 € − 2 Material = 43 (45 Min).
  3. Färben trägt doppelt - Termine dahin steuern.

Anleitung: Etsy-Shop mit 10 Sales

  1. 10 × 30 € = 300 € Umsatz.
  2. Gebühren: 10 × 6,60 = 66 €. Material: 10 × 12 = 120.
  3. Marge: (300−186)/300 = 38 %. Stundenlohn prüfen!

Anleitung: Pizzeria-Abend

  1. 100 Pizzen × 10 € = 1.000 €.
  2. Kosten: Ware 180 + Personal 300 + Energie/Miete anteilig 200 = 680.
  3. Marge: 32 %. Käse-Preis tracken!

Durchgerechnete Beispiele

FrageAntwort
Kosten 60 € · Preis 100 €40 % Marge · 66,7 % Aufschlag
30 % Marge bei 70 € Kosten gewolltPreis 100 €
50 % Aufschlag bei 80 €120 € Preis (33 % Marge)
Kosten 18 € · Preis 29 €37,9 % Marge · 61 % Aufschlag
Kosten 25 € · Preis 50 €50 % Marge · 100 % Aufschlag
Kosten 8 € · Preis 12 €33,3 % Marge

Complete reference tables

Margin % / markup % by cost and price

Cost \ Price$15$25$40$60$80$100$120$150$200
$1033.3% / 5%60% / 15%75% / 3%83.3% / 5%87.5% / 7%90% / 9%91.7% / 1,1%93.3% / 1,4%95% / 1,9%
$20-20% / 25%50% / 1%66.7% / 2%75% / 3%80% / 4%83.3% / 5%86.7% / 65%90% / 9%
$30--25% / 33%50% / 1%62.5% / 167%70% / 233%75% / 3%80% / 4%85% / 567%
$50---16.7% / 2%37.5% / 6%50% / 1%58.3% / 14%66.7% / 2%75% / 3%
$60----25% / 33%40% / 67%50% / 1%60% / 15%70% / 233%
$80-----20% / 25%33.3% / 5%46.7% / 88%60% / 15%
$100------16.7% / 2%33.3% / 5%50% / 1%
$150--------25% / 33%

Aufschlag-zu-Marge-Spickzettel

AufschlagMarge
25 %20 %
50 %33,3 %
75 %42,9 %
100 %50 %
150 %60 %
200 %66,7 %
300 %75 %

Typische Fehler vermeiden

Profi-Tipps

Wo du das brauchst

Handel und E-Commerce

Listenpreise, Rabatte und Gebühren-Mathe laufen alle auf Marge.

Freelancing

Stundensatz vs. wahre Kosten (Steuer, Lücken, Tools) ist Margen-Problem.

Restaurants

Wareneinsatz-Prozent ist Komplement der Marge - 30 Prozent Food-Cost ≈ 70 Marge vor Personal.

SaaS

90 Prozent+ Brutto funden Wachstum; netto beobachten, nicht brutto.

Etsy und Marktwaren bepreisen

Material, Gebühren, Stundenlohn und Wachstums-Gewinn addieren vor Listing - haltbare Preise schlagen busy Burnout.

Café- oder Foodtruck-Menü planen

Rückwärts von Zutatenkosten durch 3- bis 4-fach-Regel zu Gewinnern früh.

Freelance-Projekte quoten

Gehalts-Historie in wahre Stundenkosten mit Overhead wandeln vor jeder Zahl.

Großhandels-Angebote entscheiden

Einzelhandel mental halbieren zuerst; wenn Rest keine Löhne zahlt, höflich ablehnen.

Glossar

BruttomargeUmsatz minus direkte Kosten, durch Umsatz.
NettomargeNach ALLEN Kosten inkl. Overhead/Steuer.
Keystone100 Prozent Aufschlag (2× Kosten) Handels-Slang.
DeckungsbeitragPreis minus variable Kosten pro Stück.

Häufige Fragen

Gute Marge?

Handel oft 30-50 brutto; Software 70+; Gastro ~5-10 netto. Kontext alles.

Preis für Ziel-Marge?

Preis = Kosten ÷ (1 − Marge). 40 Prozent bei 60 Kosten: 60 ÷ 0,6 = 100.

Marge oder Aufschlag für Investoren?

Marge (Umsatz-Anteil behalten) - vergleicht sauber über Firmen.

Marge über 100 Prozent?

Nein - Marge deckelt unter 100. Aufschlag kennt keine Decke.

Welcher Aufschlag für 50 Marge?

100 Prozent (Kosten verdoppeln).

Marketplace-Gebühren und Marge?

Gebühren VOM Preis abziehen, dann rechnen - 100 Sale mit 15 Gebühren bei 60 Kosten sind 25 Marge, nicht 40.

2,5-fach Aufschlag in Marge?

150 Prozent Aufschlag sind 60 Prozent Marge.

Was ist Deckungsbeitrag?

Preis minus variable Kosten - Per-Stück-Motor der Break-even-Mathe.

Marge für SaaS?

90 Prozent+ brutto normal; netto hängt an Wachstums-Spend.

Katalog-Marge mischen?

Jede Produkt-Marge mit Umsatz-Anteil gewichten.

Was ist Verlustführer?

Unter-Kosten-Artikel zieht profitablen Traffic - bewusste Negativ-Marge.

Freemium-Conversion normal?

2-5 Prozent gratis-zu-zahlt bei SaaS; Content-Loops funden Gratis-Tier.

Agentur-Marge Ziel?

20-30 Prozent+ auf gelieferte Arbeit; unter 15 fragil.

Salon-Marge Produkte?

Handel ~50 Prozent fundet Service-Seite.

Was ist Shrinkflation-Verteidigung?

Preis halten, Größe cutten - Marge in Verkleidung.

Shrinkflation Beispiele?

Müsli, Kaffee, Snacks schrumpften 5-15 bei flachen Preisen.

Temu/Shein Margen-Modell?

Negativ-bis-dünne Produkt-Margen aus Skala plus Investor-Cash.

Agentur vs. Inhouse Margen?

Agenturen 20-30, Inhouse an Output gemessen nicht Marge.

Etsy-Gebühren echt?

~10-15 Prozent all-in vor Ads - je Produkt rechnen.

Was sind Listungsgebühren?

Regal-Miete, die Marken an Händler zahlen - Marge muss sie enthalten.

Café-Marge?

Drinks 80-90 brutto; Miete/Personal essen Großteil.

Was ist Prime Cost?

Ware + Personal max 60-65, sonst blutet Konzept.

Was ist Showrooming?

Im Laden testen, online kaufen (und umgekehrt) - entsprechend bepreisen.

Lebensmittel-Marge?

Netto 1-3 typisch - Volumen-Business.

Rabatt und Marge?

10 Prozent Rabatt braucht 25 Prozent mehr Volumen bei 40 Marge - Rabatt-Mathe straft dünne brutal.

Brutto vs. operativ vs. netto?

Brutto deckt Produktion, operativ plus Overhead, netto plus Zins und Steuer - jede antwortet anders.

Was ist Margen-Kompression?

Kosten schneller als Preise: je Position diagnostizieren, dann neu bepreisen, reformulieren oder cutten.

Gesunde Agentur-Marge?

15-25 netto; unter 10 heißt unterbepreist oder überbesetzt (Quartals-Audit!).

Retouren killen Marge?

20 Prozent Retouren bei 50 Marge brauchen 40 Prozent Extra-Umsatz - kulante Policies bewusst dimensionieren.

Gute Brutto-Marge?

Je Branche: Software 70-90, Handel 20-30, Lebensmittel 1-3 - gegen Wettbewerber, Trend beobachten.

Betriebs-Hebel?

Fixkosten-Verstärkung: Hoher Hebel schwingt Gewinne heftig mit Volumen - Basis vor Wachstum kennen.

Rasierklingen-Modell?

Billige Griffe binden an 50-Prozent-Klingen - Total über Jahre bepreisen.

Warum Airlines Gebühren lieben?

Extras fahren ~100 Prozent Marge auf Flug-Infrastruktur - Status und Handgepäck-Disziplin umgehen sie.

Discounter bei 2 Prozent?

Wochen-Umschlag plus Eigenmarken-Mix - Schwund-Kontrolle ist Margen-Abteilung.

Freelancer Margen-Mathe?

Satz mal Auslastung minus Steuern, Tools, Bank - Auslastung zuerst, dann Sätze.

Was ist Rule of 40?

SaaS-Wachstum plus Marge über vierzig - Burn-vs-Build in einer Board-Zahl.

Prime Cost Ziel Gastro?

Ware plus Personal unter 65 Prozent Umsatz, wöchentlich - Varianz-Reviews fangen Lecks.

Was ist Versicherungs-Float?

Prämien anlegen vor Schäden - Negativ-Kosten bei profitablem Underwriting.

Bank NIM erklärt?

Kreditzins minus Einlagenzins, typisch 2-4 Prozent - Zyklen dehnen dann stauchen.

Warum Luxus-Margen extrem?

Fabrizierte Knappheit plus Branding: 70 Prozent+ brutto, Begehren setzt Decken.

Patente rechtfertigen Pharma-Preise?

Amortisieren Milliarden-Flops über Portfolios - Klippen kollabieren Margen trotzdem über Nacht.

Händler bei Rechnungspreis?

Holdback, Doku, Finanz-Reserven, Quoten-Boni stapeln unsichtbar jenseits Anzeige.

App-Zoll umgehen?

Web-Direkt drückt 30 auf ~3 Prozent Payment - Regulatoren öffnen Alternativen Region für Region.

Niedrige Provision riskant?

Heiß nein; kalt belohnt Vollservice - Total verhandeln, Gebühren prüfen, unabhängig funden.

Franchise-Nehmer behalten?

10-15 nach 6-12 Royalty plus Werbung vom Brutto - Item 19 lesen, Cashflow nach Zoll kaufen.

Costco vs. Amazon Mitgliedschaft?

Beide monetarisieren Zugehörigkeit über Transaktionen - Beiträge funden dünne Margen.

Franchise oder frei?

Systeme verkaufen Playbooks mit Zoll; Freie behalten volle Marge mit vollem Risiko - ehrlich vergleichen.

Handmade bepreisen?

Material plus Gebühren plus Stundenlohn plus Wachstums-Gewinn - Total schockt Erstlinge heilsam.

Warum Drinks pushen?

Höchste Margen im Haus subventionieren Küche; Specials retten Überschuss zu Deckungsbeitrag.

Stundensatz statt Gehalt?

Gehalt durch 1.000 abrechenbare Stunden mal 1,4 Overhead - grob doppelt die naive Zahl.

Großhandel oder direkt?

Großhandel halbiert Einzelhandel; Shops nur wenn Rest Löhne zahlt.

Marktstand lohnend?

Wenn Bestseller Gebühren und Schwund tragen, stabilisieren Stamm und Vorbestellung Tisch.

Proben lohnend?

Ja wo Marge Verkostung trägt; Conversion zahlt großzügiges Probieren.

Bar oder Karte am Markt?

Leser nehmen Prozente; Listen absorbieren (Cash subventioniert nie Karten!).

Preise wann erhöhen?

Nach Lieferanten-Plus landen, bevor Marge Quartal unbemerkt blutet.

Höhere Preise testen?

Eine Linie zuerst erhöhen, Volumen zwei Wochen beobachten.

Marge wo tracken?

Eine Tabellen-Zeile monatlich je Flaggschiff genügt wunderbar.

Lieferando & Co. Marge?

28-30 Prozent Provision frisst Gastro-Marge - eigene Abholung pushen (10 Prozent Rabatt dafür!).

Miete als Prozent vom Umsatz?

Gastro 8-12, Handel 10-15 Prozent: darüber Konzept prüfen (Lage vs. Marge!).

Handwerker-Stundensatz fair?

Lohn plus Overhead plus Gewinn: 80-100 Euro sind 25-40 Prozent Marge - Anfahrt und Handling separat.

Apotheken-Marge?

Rezept 3 Prozent plus Fixum (Menge!), OTC 30 Prozent+ - Beratung verkauft.

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